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Der Rasenmäher im Wartezimmer

Erschreckende Meldungen erhalten herbstbedingt den vermehrten Einzug in die Medien. Es handelt sich um Berichte über unkontrollierbare Hormone, welche im menschlichen Körper ausgeschüttet werden und diesen in kürzester Zeit zu irrationalen Handlungen zwingen. Ihre Bezeichnung lautet: Endorphine.
Diese heimtückischen Opioidpeptide greifen gezielt das zentrale und das periphere Nervensystem an und einige von ihnen, Serotonin und Tryptophan beispielsweise, rufen unter Anderem sogar Kontraktionen des Zwerchfells hervor. Außerdem zwingen sie die Betroffenen zu fratzenhaften Gesichtsmuskelveränderungen, welche vorzugsweise das Gebiss entblößen und mit frivolen Lauten, auch Lachen oder Kichern genannt, das gesellschaftliche Umfeld beeinflussen. Dieser Vorgang wird gelegentlich auch als ansteckend bezeichnet. Serotonin richtet allerdings weit mehr Schaden an. Je mehr davon im Körper ausgeschüttet wird, desto stärker arbeitet das Immunsystem. Die unwetterbedingte Schniefnase droht demnach auszusterben. Erste Pharmakonzerne melden daher bereits Insolvenz an, Arbeitsplätze sind massiv gefährdet und den Unternehmen bleibt daraufhin nichts anderes übrig, als harmlose Grippeviren auf die pandemische Gefahrenstufe zu erheben, um den jährlichen Konsum an Impfstoffen auf dem nötigen Minimumlevel zu halten.
„Jeder Mensch ist von diesen, operativ nicht entfernbaren Hormonen befallen, ja geradezu übersät“, berichtet Prof. Dr. Dr. N. Euron von der endobiotechnischen Fakultät der Universität in Neustadt. „Die wenigsten wissen davon, da es nur unter bestimmten Voraussetzungen freigesetzt wird.“ Einige mögliche Faktoren zur Freisetzung dieser endogenen Morphine sind folgende:
  • Produktion von Vitamin D im menschlichen Körper durch solare Exponierung
  • Konsum von serotonin-, dopamin- und tryptophanhaltigen Lebensmitteln (z.B. Kakao, Walnüssen, Tomaten, Pilzen, usw.)
  • Körperliche Anstrengung (Runner’s High beim Laufen)
  • Empfänglichkeit für den so genannten „Humor“
Verhaltensforscher der Fachhochschule Altstadt haben einen bestimmten Versuch in Wartezimmern diverser Zahnarztpraxen durchgeführt, in welchem das Ansteckungsspektrum des gefährlichen Lachens provoziert wurde. Einigen Studienteilnehmern wurde durch die Verabreichung konzentrierter Witzigkeit ein zeitgleiches Lachen entlockt, woraufhin die übrigen Studienteilnehmer, welche lediglich dem resultierenden Lachen ausgesetzt wurden, ebenfalls Symptome einer Endorphinausschüttung aufwiesen. Die davon unberührt gebliebenen Studienteilnehmer berichteten in der Endauswertung vermehrt über abartige Veränderungen des gesitteten menschlichen Verhaltens in der Öffentlichkeit zu zügelloser Überschwänglichkeit mit einer Geräuschkulisse, die in ihrer Intensität vergleichbar mit dem Starten eines Rasenmähers sei. Derartige Testreihen wurden nach kürzerer Zeit wieder eingestellt, um Langzeitschäden und epidemische Ausbreitungen zu vermeiden.
Zurzeit gibt es weder eine Impfung gegen die Endorphine, noch sind diese ausreichend erforscht, um wirkungsvoll gegen sie angehen zu können. Daher ist es heute wichtiger denn je, sich und seine Mitmenschen vor der Ausbreitung dieser gefährlichen Botenstoffe zu verhindern.
Schützen Sie sich und Ihre Kinder!

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