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mein bruder, das einzelkind - mio fratello è figlio unico

wunderschön!
im 3001 zwar italienisch mit - aufgrund der gewohnten turmfrisuren im vordergrund sitzend - abgehackten deutschen untertiteln, aber wunderschön!
italien, der sonnige provinziale abschnitt.
mussolini gerade etwas länger tot.
accio (dt. ekel) ist das jüngste dreier kinder einer der häufig anzutreffenden ärmeren arbeiterfamilien. ihre wohnung liegt in einem zerfallenden haus, welches quasi das den bach runtergehen der familienbeziehung widerspiegelt und welches nach und nach immer mehr verrottet.
accios bruder manrico arbeitet in einer fabrik und ist außerdem anhänger der arbeitepartei. er selbst wird mit den jahren immer fanatischer, ist nebenbei frauenschwarm und der bevorzugte sohn der sorgenvollen mutter.
accio gibt dauernd kontra und meldet sich bei den schwarzhemden, weil sein scheinbar einziger freund und potentieller ziehvater dort mitmischt.
hier und da gibt es dann ein paar ausschreitungen, die brüder treffen mehrmals in konflikten aufeinander, das schwesterchen, eine cellistin, die ihrem großen bruder gleichtuend der linken partei angehört, hält irgendwie zu beiden, da sich der prügelnde accio prima als racheengel für das bestrafen ihrer verflossenen eignet.
eines tages kommt francesca in das leben von accio.
sie ist die freundin manricos und ebenfalls parteianhängerin.
accio verliebt sich natürlich in sie und zweifelt langsam seine faschismuszugehörigkeit an...
die musik erinnert stark an yann tiersen oder goran bregović.
diane fleri (francesca) ist zum dahinschmelzen bezaubernd schön.
angela finocchiaro (accios mutter) spielt hervorragend die rolle der mutter, welcher accio niemals gerecht werden konnte.
insgesamt ein sehenswerter film.

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