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sweeney todd und so...

lange vor filmstart wurde er angekündigt, ein paar gruselig anmutende poster in altbekanntem burton-outfit prangten schon von hohen decken über diversen kinofoyers, man wusste, das seit dekaden existierende paar depp/burton lädt zu einer schauergeschichte ein.
dieses mal dreht es sich also um einen der vielzähligen berüchtigten schlitzer aus der nicht mehr jungen londoner vergangenheit: sweeney todd.
wir selbst konnten nichts derart massiv ausgeprägtes mit dem namen anfangen, wir kannten den barbier bisher nur aus einer songzeile (the levellers - riverflow "you'd set the table for the barber sweeney todd, you'd clip the wings of any rising gods" [wer diesen song einwandfrei von anfang bis ende singen oder plappern kann, wird übrigens persönlich von uns mit boni ohne ende überschüttet]) und waren demnach schon im vorfelde neugierig, was sich hinter dem filmtitel verbergen könnte.
nun denn, wir werden ihn sehen. wann, weiß der geier. aber es wird bald sein, denn wir befinden uns weder im ausland, noch im krankenhaus und würden demnach nicht erneut verpassen, was zu vermasseln wäre.

die geschichte dreht sich, grob und unverbindlich um einen mann, der als barbier (ein typ, der bärte rasiert, haare frisiert, hin und wieder irgendwas amputiert und so späße, wie schröpfen oder aderlass machen kann) seinen kunden wahllos die kehle durchschneidet, sie vielleicht auch enthauptet und die leichen von einer konditorin (?) in pastete umwandeln und verkaufen lässt...

versprochen wird:
familie burton/depp/bonham carter bieten ein schräges film-musical (angeblich sänge der todd ununterbrochen scheuslig schräge lieder, die musik komme wohl vom sondheim, vermutlich wird es demnach die vor gut 30 jahren uraufgeführte originalmusik aus dem breitwegmusical sein), voller schaurigkeit mit einem bisschen tragik und so "unerfüllte liebe"-krams.
kulisse soll auch super sein.
dreifach oscar-nominierte fast 120 minuten.
ab heute (donnerstag, 21.02.2008) in den kinos.

erwarten tun wir:
mindestens das, was uns versprochen wird.
burton's morbider humor.
außerdem noch ein bisschen ekel und und grauen.
weniger tränendrüsenschmonzette.
wird aber wohl trotzdem ein romantischer horrorfilm.


als appetizer für potentielle burton-fans:

vincent - tim burton

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