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noch mehr abrisskino - i am legend + keinohrhasen

i am legend

hm, tja. wir gingen voller erwartung in diesen film. das kino war brechend voll. wir hatten superplätze. das war auch schon das beste.
visuell war der film hübsch gestaltet, die jungs und mädels von der kulissenanimation haben wirklich gute arbeit geleistet, sonnenlicht, wenn auch künstlich war optimal ausgenutzt worden, die stimmung wurde hübsch aufgebaut.
und dann passieren dinge, wie man sie aus quiet earth und 28 days later schon kannte und es passieren dinge, die in den schlechten steven king filmen auch schon nicht funktionierten.
woher stammt das frische obst in der obstschale? eine frage, mit der man sich zwischenzeitlich ausgiebig beschäftigen kann, da teilweise einfach nichts passiert in diesem film.
einige schnelle schnitte, man wacht wieder auf, stellt zuweilen etwas schlecht animierte tiere und - laut protagonistendokumentation - untermenschen fest und ärgert sich am ende über eine wirklich unglückliche auflösung.


keinohrhasen

endlich kriegen wir es gebacken, nicht mehr kleinohrhasen zu sagen, der filmtitel und die hauptrollenbesetzung hatten uns anfangs etwas abgeschreckt, zumal das filmplakat einen schmonzettenfilm ankündigte.
dennoch war dieser film überraschend sehr gut. wirklich. hier wurde auch ein spätsommer genutzt, welchen wir in deutschland des vergangenen sommers nicht erlebt hatten und dennoch für glaubwürdig erachten. die kostüm- und dekorationsleute haben wirklich alles aus ihrem fundus geholt, was sie finden konnten, wahrscheinlich gab es einen werbevertrag mit ikea.
optisch störte einem an dem film recht wenig.
die story hinkte hier und da ein etwas, jedoch rissen allerhand erheiternde szenen einige schnitzer heraus. nora tschirner war begeisternd. mit anwandlungen eines john dorians übte sie ihren text vor dem spiegel und rastete an den richtigen stellen emotional weiblich aus.
der keinohrhase an sich ähnelte ein wenig dem kasimir aus hallo spencer.
der hauptplot (richtig, es gibt mehrere plots/plötte/plotanten) drehte sich natürlich um das grundsätzliche männer-frauen-drama, man fragt sich ein wenig, wie eine mitte zwanzigjährige mit einem vierzigjährigen eine gleichaltrigenkindheit zubringen konnte, aber das fiel sicherlich unter die entscheidungsgewalt des regisseurs.
jürgen vogel hat übrigens eine wunderbare rolle erwischt.
die familie schweiger versprach größtenteils auch in der nächsten generation in der schauspielerei auftauchen zu können, ein zwischenzeitliches direkt in die kamera gucken wird dem einen der drei bezaubernden töchter schweigers verziehen.
wir waren zufrieden.

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