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ein kurz umrissenenes abrisskino - august rush, hitman, darjeeling limited

gut, das jahr ist jung, das konto leer - natürlich verpulverten wir unser gesamtes einkommen in den üblichen lichtspielhäusern.

ob es sich gelohnt hat?

wenn wir chronologisch vorgehen, vielleicht schon, wir begannen mit august rush (dt. der klang des herzens), of, im grindel - ups, das war noch im letzten jahr, der so genannte letzte film des jahres:
ein film, der in die zeit und in die besetzung passt, keine frage. es handelt sich um einen wahnsinnig putzigen armen kleinen jungen, der im waisenhaus mir nichts dir nichts feststellt, dass seine eltern ihn eigentlich haben wollten.
das pärchen schien offenbar nichts von dem vorhandensein des kindes zu wissen, zumal ersteres selbst unter nicht ganz glücklichen umständen auseinandergerissen wurde.
sie, eine berühmte meisterin am cello, er ein rockstar, welcher zwischenzeitlich zum büromufti mutiert, da broken hearted, das kind - wie sollte es anders sein - mit den musikalischen talenten seiner eltern bestückt.
irgendwann beginnen diese drei hauptcharaktere die suche nacheinander und dieser prozess macht diesen film wirklich ergreifend. alles untermalt mit größtenteils wunderbarer musik, mr. rhys meyers hat sogar selbst gesungen, eine wunderschöne keri russel, ein herzerweichender freddie highmore, ein interessanter robin williams und nun die große frage: gab es ein happy end?


hitman:
im cinemaxx, dammtor, dtf.
pluspunkt 1: man muss nicht zwangsläufig das spiel gespielt haben, um den film zu verstehen.
pluspunkt 2: eine mächtig scharfe ische spielt mit.
minuspunkt 1: da läuft nichts zwischen den beiden, weil der arrogante killersack zu professionell für solche scherze ist - möööp.
pluspunkt 3: hübsche bildaufteilung, man fragt sich jedoch, ob der kameramann die unschärfen ernst gemeint hat.
pluspunkt 4: wenig langatmigkeit, auch wenn die auflösung nicht befriedigend war, konnte man sich dennoch amüsieren.
minuspunkt 2: die nahkampfszenen wirkten teilweise sehr hölzern, bzw. wirklich "gespielt"

ein gesundes 4:2 ist doch mal gar nicht schlecht.


darjeeling limited:
hm. jedenfalls ist nicht zu empfehlen, zu spät in die vorstellung zu kommen, die ersten zehn minuten sind mächtig wichtig. wirklich. ohne zuviel verraten zu wollen, aber das wäre vielleicht sogar das einzige, was einen davon abhält, komplett enttäuscht zu sein.
plot in grob: drei brüder, welche sich etwa ein jahr nach dem tod ihres vaters zusammen treffen und eine reise nach indien machen, um sich einander wieder anzunähern.
der film ist bunt, es gibt keinen charakter, den man wirklich symphatisch findet, am ende wird ein gewolltes verständnis für deren verhalten erzwungen, indien wird so bunt und indisch gezeigt, wie nur geht, irfan khan hat scheinbar seine erste rolle in einem amerikanischen film und man empfindet zwischendurch die französichen chansons etwas deplaziert, auch wenn sie das vermeintliche schlüsselthema vom anfang aufgreifen sollen.
für einen dvd-abend mit der familie geeignet. abaton, omu, hat es jedenfalls nicht besser gemacht.

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