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across the universe

darf es ein bisschen mehr kitsch sein? oder ein paar farben? knapp zehn jahre nach dem hippie-revival in der modebranche kommt ein film (bisher nur auf dem filmfest in toronto gezeigt, dennoch gibt es bereits eine seite zum neugierig werden) in die kinos, der, gemäß seines titels, das beatles-thema wieder aufgreift.
im vordergrund steht eine fiktionale liebesgeschichte zwischen lucy (evan rachel wood) und jude (jim sturgess) während der der hochphase aller friedensbewegungen.
begleitet wird die geschichte angelehnt an dem beatles songbook, während einige charaktere dadurch ihr eigenes thema gewinnen (lucy in the sky with diamonds, hey jude, sexy sadie... - preisfrage: wer zu wem?).
teilweise animiert stellt der film ein farbenfrohes happening mit dem permanent zeichnenden jude und seinem pazifistisch gewordenen bruder oder schwager max, der in den vietnam-krieg involviert wurde und lucy, die gemeinsam mit jude die krönung der kitschigen romanze bildet.
u2-sänger bono verkörpert "dr. robert", "mr. kite" wird von eddie izzard gespielt - beide führen quasi als roter faden durch den insgesamt wirklich arg bunten film.
regisseurin julie taymor bringt eine generationsübergreifende hommage an die habt-euch-einfach-lieb-kultur mit einem soundtrack ausgewählter und neu-aufgelegter beatles-songs - die teilweise sogar nicht zu den hundertfach auf best-of-alben vertretenen gehören, größenteils von den darstellern besungen und mit der gesamthandlung verwoben werden, sodass wirklich ein musical dabei herauskommt.

mal sehen, wann er über den teich kommt...




zweite preifrage: warum gibt es "erst jetzt" ein come-back der beatles-songs?
richtige antwort: weil endlich die nutzungsrechte abgegeben wurden...

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