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lesen, was gefällt, garantiert.

sicherlich kann man mittlerweile für jeden schnickschnack irgendeine optimierung vornehmen. ausgewählte nachrichten bei google, newsletter zu bestimmten artikeln der süddeutschen und so weiter. alles schön so, wie wir es wollen.
was uns nicht interessiert, müssen wir nicht wissen.
auf nachrichten und magazine bezogen, trifft dies voll zu.
die idee ist schließlich schon seit fast zehn jahren etabliert.
der kauf von printausgaben ging zwar zurück, dafür wuchsen die online-abonnements bei bestimmten angeboten rechtzeitig als ausgleich mit.
bei werbung war das bisher nicht so.
pop-up-blocker waren vor der großen unbekannten "web 2.0" unser lieblings-gimmick [heute heißt sowas widget, gimmick kennt ja kein mensch mehr, seit yps verdrängt wurde].
jetzt wird werbung mit neuen aufregenden erlebnisfilmchen-bla-animationen irgendwie in die besuchte seite eingebunden, damit man ja drüber stolpert. aufdringlich, aber wenn irgendwann eine online-zeitung auf die idee käme, sich an ihren werbepartnern zu orientieren und nicht nur ihre inhalte als bezahl-pdf zum download ins netz zu stellen, sobald man sich bei ihnen meldet, hätten sie grundsätzlich kein bedürfnis mehr, sich durch besagte werbefritzen teilfinanzieren zu lassen.
wir nennen das ganze user-tracking.
es ist nicht unsere erfindung, es ist uns nur aufgefallen.
also, user-tracking.
wenn ein internet-nutzer gewisse surfgewohnheiten an den tag legt, beispielsweise regelmäßige besuche in fotografie-foren oder auf bäderlandseiten oder in musik-communities und sämtliche cookies im browser gespeichert werden, reagieren einige werbeanzeigen "intelligent".

beispiele:
keine tamponwerbung auf boxer-seiten.
keine cola in diätforen
werbung für unfallversicherungen in einer heimwerker-community
werbung für mango auf einer onlinepräsenz eines sogenannten lifestyle-magazins

ff

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