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"haben sie schon mal im dunkeln geküsst...?"

was tun bei stromausfall?
klingt prinzipiell nach keiner großen sache.
solange es hell ist, braucht man keine lichtquellen, wenn's dunkel wird, nimmt man entweder kerzen oder legt sich gemütlich schlafen.
was aber tut man bei einem stromausfall innerhalb einer größeren institution, wie zum beispiel in einem krankenhaus?
lebensbedrohliche situationen bauen sich in der phantasie auf, man hofft, niemals einer von denen zu sein, die gefesselt am krankenbett ihr dasein durch mit strom betriebenen geräten zu erhalten und beten ansonsten, dass das notstromaggregat bald anspringt.
die häuser ohne notstromaggregat sind glücklicherweise keine kliniken.
allerdings fahren in einigen gebäuden ohne diese ersatzstromquelle durchaus fahrstühle.
mit zunehmender beliebtheit trifft man diese in häusern mit mehr als fünf stockwerken an.
egal, was euch die leute erzählen, diese fahrstühle stürzen nicht ab, nein, sie bleiben nur stecken.
das gerät, bei welchem der alarm ausgehend vom fahrstuhl ankommt, wird übrigens mit steckdosenstrom betrieben.
gut, wir haben uns längst daran gewöhnt, dass einiges in dieser welt nicht zuende gedacht wird, alles bedarf schließlich einer gewissen zeit an reife.
ob der bereits siebzehnjährige fahrstuhl eine weiterentwicklung miterleben wird, ist noch fraglich, aber der lässt sowieso als erster alle hängen, wenn er keine lust mehr hat.
abends zu feierabend, allein im fahrstuhl, stromausfall, keine sau mehr da und der notruf - na? richtig! - funktioniert nicht. und wieder einen oskar für den schlechtesten film bekommen, denkt sich die null, die einsam, freitag nacht bei stromausfall im fahrstuhl ohne handy-empfang verreckt.
na gut.
was tut eigentlich ein zug bei stromausfall?
so ein transrapid zum beispiel?
das sind wirklich schaurige geschichten.

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